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Cyclassics Hamburg: So kommen Sie am Renntag trotz Straßensperrungen durch die Stadt

Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, rollen am 16.

Meike Ahrens·aktualisiert 13. August 2026

Cyclassics Hamburg: So kommen Sie am Renntag trotz Straßensperrungen durch die Stadt

Sonntag früh, Bereitstellungsraum vor dem Hauptbahnhof, der Funk meldet schon die ersten Umleitungen – da weiß man: Das wird eine Schicht, die man besser im Kopf durchplant, bevor der erste Fahrgast einsteigt. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, rollen am 16. August die ADAC Cyclassics mit bis zu 11.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch Stadt und Umland, die Polizei warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen im gesamten Stadtgebiet.

Was am Sonntag ab 6 Uhr wirklich dicht ist

Die ersten Sperrungen beginnen laut Polizei bereits um 6 Uhr, eine Stunde später startet das Jedermannrennen. Die Startbereiche am Alsterglacis, an der Kennedybrücke sowie an der Versmannstraße und Überseeallee sind dann nicht erreichbar. Für Kolleginnen und Kollegen aus den östlichen Stadtteilen und in Richtung A1 der härteste Brocken: Die Neuen Elbbrücken sind stadtauswärts von 6 bis 14 Uhr komplett gesperrt, eine Umleitung weiträumig drumherum ist nach Angaben der Polizei dringend angeraten. Wer den Bereich nicht zwingend ansteuern muss, fährt besser über die alte Elbbrücke oder gleich durch den Hafen.

Die Profis starten wie im Vorjahr in Buxtehude und ziehen über den Hamburger Süden und Westen bis nach Wedel in Schleswig-Holstein. Der Zieleinlauf auf der Mönckebergstraße ist gegen 16.30 Uhr geplant, mit letzten Auswirkungen auf den Straßenverkehr rechnet die Polizei bis etwa 18 Uhr. Die Zufahrten zum Flughafen bleiben laut Morgenpost vom Rennen unberührt – gut für die Touren ab Fuhlsbüttel, die laufen normal weiter.

Was die Schicht in der Praxis bedeutet

Kurzfahrten durch die Innenstadt werden am Sonntag schwierig. Wer etwa von der Mönckebergstraße über die Kennedybrücke Richtung Osten muss, fährt direkt in die erste Sperrung. Auch die Versmannstraße und die Überseeallee sind während der Startphase tabu. Sinnvoll ist es, sich am Sonntag auf Bereiche zu konzentrieren, die abseits der Rennstrecke liegen – St. Pauli, Teile von Eimsbüttel, Harvestehude oder die nördlichen Stadtteile jenseits der Außenalster. Graupen und Vorbestellungen aus dem Osten, von der Elbchaussee oder aus Wedel sollte man vor Schichtbeginn mit dem Fahrgast abstimmen, sonst steht man irgendwann vor einer Absperrung und die Stimmung kippt.

Gleichzeitig müssen wir eine zweite Baustelle im Hinterkopf behalten: Die Sperrung der Hamburger Verbindungsbahn zwischen Sternschanze und Altona ist laut Deutscher Bahn bis zum 30. August 2026 verlängert worden, weil beim Neubau der Sternbrücke zusätzliche Arbeiten an Oberleitung und Baugrund nötig wurden. Das bedeutet für unsere Fahrgäste aus dem Umland weiterhin Umleitungen und Ersatzverkehr, was den Druck auf die ohnehin knappen Touren am Sonntag erhöht.

Dazu kommt eine Sonderregelung, die viele im Blick haben sollten: Wegen des Niedrigwassers auf deutschen Binnenschifffahrtsstraßen gilt laut Polizei noch bis einschließlich 31. August eine Ausnahme vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot sowie vom Samstagsfahrverbot während der Ferienzeit. Am Cyclassics-Sonntag könnten also zusätzlich Lastwagen auf Hamburgs Straßen unterwegs sein, die sonst nicht fahren dürfen – gerade auf den Umleitungsstrecken rund um die Elbbrücken ein Faktor, den man einplanen sollte.

Was für die Planung am Funk hilft

Wer am Sonntag arbeiten muss, sollte sich vor Schichtbeginn kurz orientieren. Eine interaktive Karte mit den aktuellen Sperrungen stellt der Veranstalter auf der Internetseite der Cyclassics bereit, ergänzend ist zwischen 7 und 16 Uhr das Verkehrs-Infotelefon der Polizei unter 040/4286-56565 erreichbar. Für Fahrten ins östliche Umland oder über die Elbe Richtung Süden lohnt es sich, mit dem Fahrgast vorab eine alternative Route abzustimmen – oder ehrlich zu sagen, dass die Fahrt am Sonntag deutlich länger dauert als gewohnt. Mein Rat für die Kolleginnen und Kollegen: Den Sonntag lieber als Tourentag im Norden oder Westen anlegen, Innenstadt nur wenn es sich wirklich rechnet, und die Augen auf den Umleitungsstrecken offen halten. Wir sehen uns am Funk.